Presseberichte

Scheckübergabe im Hospiz Hamburgs Süden

Am 27.September 2017 haben wir, der Vorstand der Harburger Jägerschaft, dem Hospiz für Hamburgs Süden in Langenbek einen Besuch abgestattet. Wir wurden herzlich von Frau True (Hospizleitung) und Frau Dr. Grießhaber (Spenden & Sponsoring) im „Wohnzimmer“ empfangen.
 
Bei Kaffee und Kuchen sprachen wir über die Einrichtung, die Gäste, das tolle Engagement des gesamten Teams und natürlich über das Sterben. Zwar ist das Ende traurig, doch der Aufenthalt muss es ganz und gar nicht sein. Das alte –neu renovierte- Gemeindehaus erinnert eher an eine Pension mit hellen und farbigen Räumen, Bildern an den Wänden, liebevollen Dekorationen, großzügigen Zimmern mit Balkon bzw. Terrasse und es gibt sogar ein Bad mit einer speziellen Badewanne. Es wird alles Mögliche unternommen, damit es den Gästen an nichts fehlt.Im Außenbereich lädt ein bunter Garten zum Verweilen ein. Wir waren uns alle einig, dass wir ein schönes Erinnerungsfoto vor dem großen Insektenhotel machen möchten.
 
Schließlich kam das Thema Jagd auf und unser letzter Jägerball hat ein tolles Lob bekommen. Wir freuen uns, das Hospiz-Team beim 71. Jägerball am 03.Februar 2018 erneut begrüßen zu dürfen. Dank der großartigen Sponsoren und den vielen Gästen des Jägerballs können wir diesen bezaubernden Ball jedes Jahr auf’s Neue ausrichten.
Nicht nur das, denn wer unseren Jägerball unterstützt, spendet automatisch für einen guten Zweck. Wir durften im Namen aller Beteiligten dem Hospiz in Harburg-Langenbek einen Scheck über 1.000,- EUR überreichen.
 
Dafür vielen, vielen Dank !!!
 
 
Ab November startet der Kartenvorverkauf für den Jägerball 2018 im Privathotel Lindtner. Tisch- bzw. Ansitzkarten für 40,00 € und Steh- bzw. Pirschkarten für 20,00 € können wie folgt erworben werden:
 
www.jaeger-harburg.de / Blumen Eicks, Tel. (040) 77 32 38 / Privathotel Lindtner, Tel. (040) 790 090 / Der Neue RUF, Tel. (040) 70 10 17 15
 
 
 
 
Harburger Jägerschaft, Bianca Marks
 
 
 
 
 

Bezirksgruppe Harburg

Die Bezirksgruppe Harburg der Landesjägerschaft Hamburg sowie

Pastor Wolfgang Vogt, der St. Paulusgemeinde laden ein:
Hubertusmesse in der St. Pauluskirche zu Heimfeld, Alter Postweg 46

am Sonnabend, den 25.Oktober 2014 um 17.30 Uhr

Die Jagdhornbläser Harburg-Neuland-Finkenwerder unter der Leitung von Klaus Martins werden um 17.30 Uhr die Gottesdienstbesucher auf dem Kirchenvorplatz begrüßen.

In der festlich geschmückten St. Pauluskirche beginnt der Gottesdienst mit Pastor Wolfgang Vogt um 18 Uhr und wird vom Parforcehorn Bläserkreis Nordheide, unter Leitung von Ute Marx, musikalisch unterstützt.

Biblische Texte rund um die „Hubertuslegende“ stehen im Mittelpunkt des Gottesdienstes und werden durch den herrlichen Klang der Parforcehörner untermalt. Für jeden Besucher dieser festlichen Hubertusmesse sicher ein  wunderschönes Erlebnis.

Im Anschluss an den Gottesdienst lädt das Privathotel Lindtner zu einer
„Ländlichen Jagdtafel“ im Ballsaal des Hotels ein.
Ein kleines Konzert des „Parforcehorn Bläserkreises Nordheide“ nach der „Ländlichen Tafel“ rundet  dieses herrliche Programm ab.

Harburger Jäger spenden 1150 Euro für das DRK-Hospiz

Scheckübergabe

Langenbek - Mehr als 500 Gäste haben am 8. Februar im Heimfelder Privathotel Lindtner den Jägerball zelebriert. Der absolute Höhepunkt des Abends war der Überraschungsauftritt von Lotto King Karl. Großen Andrang gab's auch beim Schießkino: Dort konnten nicht nur tolle Preise gewonnen werden, es wurde zudem Geld für das DRK-Hospiz in Langenbek gesammelt.
Wie bereits im vergangenen Jahr, spendet die Bezirksgruppe Harburg des Landesjagd- und Naturschutzverbandes der Freien und Hansestadt Hamburg e.V. den Erlös aus dem Jägerball für das seit Dezember 2013 eröffnete „Hospiz für Hamburgs Süden“: 1.150 Euro gehen an die DRK-Einrichtung in Langenbek, in der schwerstkranke Menschen in ihrer letzten Lebensphase betreut werden.
Am Donnerstag nahmen Harald Krüger und Dr. Dirka Grießhaber vom DRK-Harburg den Scheck der Jäger durch Hannelore Ziegler, Rudolf Wendt und Wolfgang Fischer entgegen. „Wir sehen, wie wichtig diese Einrichtung für unsere Region ist und daher ist es uns ein Herzensanliegen, sie zu unterstützen“, sagte Rudolf Wendt, Vorsitzender der Bezirksgruppe, der beruflich als Hausarzt arbeitet.
„Ich danke den Jägern sehr dafür, dass sie mit ihrer Spende unsere wichtige Arbeit unterstützen“, betonte DRK-Kreisgeschäftsführer Harald Krüger. (cb)

Die Große Sau(se) auf Lindtners Lichtung

Rund 550 Gäste, darunter viel lokale Prominenz, waren ins Privathotel Lindtner nach Heimfeld gekommen um zu tanzen, zu klönen und um Mitternacht Lotto King Karls als Überraschungsgast zuzujubeln. Von Lars Hansen

Foto: Lars Hansen
Im Schießkino wurde virtuell die Sau rausgelassen. Auch Manfred Schulz, Vorsitzender der Bezirksversammlung, legte für einen guten Zweck an
Im Schießkino wurde virtuell die Sau rausgelassen. Auch Manfred Schulz, Vorsitzender der Bezirksversammlung, legte für einen guten Zweck an
Das weiß jedes Kitz: Wenn die Jäger im Wald sind, ist die Lichtung kein sicherer Ort. So gesehen war die Tanzfläche im Hotel Lindtner an diesem Sonnabend ein lebensgefährliches Areal: Harburgs Jäger hatten das Erdgeschoss des Hotels zum Wald umdekoriert und zum Tanz auf die Lichtung geladen.

Fast 550 Gäste waren der Einladung gefolgt. Harburgs Politik war dabei ebenso vertreten, wie Lokal-Prominenz aus Wirtschaft und Gesellschaft. Den größten Coup landeten die Organisationschefs Rudolf Wendt und Peter Fismer mit dem Mitternachtsgast: Pünktlich zur Geisterstunde sorgte Gerrit Hesemann, alias Lotto King Karl, für Gänsehaut-Feeling unter den Gästen. Und dass er nach "Hamburg meine Perle" auch das aus einer Harburger Feder stammende Lied "Fliegen" anstimmte, war – gewollt oder ungewollt – eine Verbeugung vor dem Ort der Veranstaltung.
Wendt und Fismer hatten zum ersten Mal die Verantwortung für den Traditionsball, nachdem "Mister Jägerball", Erfried Böttger, seine Ämter in der Bezirksgruppe Harburg der Hamburger Jägerschaft und damit auch die Verantwortung fürs Fest nach Jahrzehnten abgegeben hatte. Er war nicht im Streit geschieden. Als graue Eminenz im Foyer genoss er es sichtlich, erstmals einfach nur mitzufeiern. "Ich bin vollkommen zufrieden mit dem, was Rudolf Wendt und Peter Fismer hier auf die Beine gestellt haben", sagt er. "Das haben die sehr gut gemacht."
Schwächelte der Jägerball zuletzt etwas von der Teilnehmerzahl her, schafften die neuen Organisatoren es gleich beim ersten Mal, die Zahl der Gäste zu steigern. "Wir haben ordentlich Werbung gemacht und deshalb kamen diesmal auch Gäste aus der Heide und von der Unterelbe hierher", sagt Peter Fismer. "Und denen hat es gefallen. Ich hätte gleich am Ballabend schon wieder vier Tische für das nächste Jahr verkaufen können.
An der Vorbereitung des Balls sind in jedem Jahr etwa 60 Jägerinnen und Jäger beteiligt. Vor allem das Dekorieren des Ballsaals und des Foyers ist eine aufwendige Arbeit: 110 Bäume ließen das Hotel zu einem kleinen Wäldchen werden. Einen nicht unerheblichen Teil davon hatten die Jäger erst zwei Wochen vorher eigenhändig in Hamburgs Staatsforsten geschlagen.
Die Harburger Jägerschaft tut mehr, als nur den Ball zu organisieren. 430 Jägerinnen und Jäger sind Mitglied in einer der sieben örtlichen Jägergruppen die die Bezirksgruppe betreut. Sie betreiben Revierpflege und Naturschutzmaßnahmen, übernehmen Wald- und Wildführungen für Schulklassen, vertreten ihre Interessen und stehen gleichzeitig im Dialog mit denjenigen, denen das Jagen Probleme bereitet. "Leider sind nicht alle Jäger in Harburg Mitglied bei uns", sagt Rudolf Wendt. "Wir versuchen, mehr von ihnen zu erreichen und zu organisieren. Vor allem bei den Jungen müssen wir wieder Fuß fassen. Auch dazu dient der Ball, und es sind ja auch viele junge Jäger hier."
Gejagt wurde in diesem Wald allerdings nur an einer Stelle: Im kleinen Saal war ein Laser-Schießkino aufgebaut, auf dessen Leinwand virtuelle Wildschweine Waldwege unsicher machten. So präzise und konsequent die Teilnehmer den Schwarzkitteln hier ans Leder gingen, verwundert es, dass sich im Hamburger Umland immer noch Menschen über Wildschweine in ihren Vorgärten beschweren können. Vielleicht sollten diese schwarzwildgeplagten Zeitgenossen auch 10 Euro Gebühr dafür nehmen, dass man zehn Schüsse auf die Schweine abgeben darf, und dieses Geld dann einem guten Zweck spenden. Die Einnahmen des Schießkinos, 1140 Euro, gingen an das DRK-Hospiz in Langenbek. Gut, dass sich die Sauen auf die Lichtung trauten.

Fichten, Kiefern und Birken für den Harburger Jägerball

Fichten, Kiefern und Birken für den Harburger Jägerball

Wie 13 Männer der Bezirksgruppe Harburg den Jägerball in Harburg vorbereiten. Mit zwei Kettensägen unterwegs. Auch Förster Gido Hollmichel freut sich über das Fällen der Bäume in seinem Revier. Von Rolf Zamponi

Foto: Rolf Zamponi

Jäger der Bezirksgruppe Harburg tragen einen gefällten Baum zum Abtransport an den Wegrand. Alle Bäume sollen in 14 Tagen mit Trecker und Anhänger abgeholt und ins Hotel Lindtner gebracht werden. Neben Andreas Seliger (l.) stehen Rudolf Wendt und Peter Fismer, die Vorsitzenden der Bezirksgruppe
Jäger der Bezirksgruppe Harburg tragen einen gefällten Baum zum Abtransport an den Wegrand. Alle Bäume sollen in 14 Tagen mit Trecker und Anhänger abgeholt und ins Hotel Lindtner gebracht werden. Neben Andreas Seliger (l.) stehen Rudolf Wendt und Peter Fismer, die Vorsitzenden der Bezirksgruppe

Treffpunkt Revierförsterei Hausbruch. Langsam füllt sich der Hof mit Autos, unter denen auch Geländewagen sind. Aus den Fahrzeugen steigen nach und nach 13 Männer in Arbeitsschuhen, Schnittschutzhosen und mit Kettensägen im Gepäck.
Man kennt sich, Händeschütteln, "Moin, Moin". Rudolf Wendt und Peter Fismer, die beiden Vorsitzenden der Bezirksgruppe Harburg der Jäger, begrüßen ihre Mitglieder in den Aufenthaltsräumen der Försterei.
Bei der Kleidung überwiegen Grüntöne bis hinunter zu den Gummistiefeln. Ziel der Gruppe: Sie wollen die Dekoration für den Jägerball am 8. Februar vorbereiten und dazu 40 Bäume schlagen, die an dem Abend im Hotel Lindtner aufgestellt werden sollen.
Revierförster Gido Hollmichel kommt dazu. Für ihn gehört der Einsatz der Jäger zur Routine. "Schon bevor ich vor 24 Jahren angefangen habe, wurden für den Ball Bäume gefällt", sagt er. Eine gute Sache für das Revier. Denn die Bäume hätten ohnehin im Rahmen der Waldpflege geschlagen werden müssen. Daher müssen die Jäger nun auch nichts bezahlen.
"In den Wäldern vor Ort standen früher vor allem Laubbäume. Erst vor 100 Jahren wurde damit begonnen, Nadelbäume zu pflanzen", sagt der Förster. Jetzt sollen Fichten, Kiefern und ein paar Birken fallen.
Damit die richtigen ausgewählt werden, sind Holger Schulz, der Leiter des Zentralen Forstdienstes der Hansestadt und Andreas Seliger dabei, ein Diplom-Ingenieur Forstwirtschaft, der in Göttingen studiert hat und einen Garten- und Landschaftsbaubetrieb führt. Wendt, Internist mit Praxis in Rothenburgsort, verteilt die Gruppe auf die Wagen und es geht los. Die Arbeit fällt leicht an diesem milden Sonnabendvormittag. Einmal mit dem Anlasser angerissen, laufen die Zwei-Takt-Motoren mit bis zu 12.000 Umdrehungen pro Minute. Meist dauert es weniger als eine Minute bis die ausgesuchten Bäume unter den scharfen auf der Kette aufgereihten Zähnen fallen.
Die Gruppe hat ein gut fünf Meter langes Maßband vom Hotel mitgebracht. So können die Bäume gleich auf die richtige Deckenhöhe zugeschnitten werden. Dann packen Männerhände an und bringen die einzelnen Bäume an den Rand der Waldwege. "In zwei Wochen werden wir mit Trecker und Anhänger kommen und sie abholen", sagt Wendt. Am Sonnabend ist die Arbeit im Stadtwald Haake sowie in der Neugrabener Heide in knapp zwei Stunden getan.
Schon jetzt liegen zudem 200 unverkaufte Weihnachtsbäume für den Ball bei Lindtner. Die hat der Verkäufer für die Veranstaltung gestiftet und dort abgeliefert. Auch hier gilt: Man kennt sich. Der Händler ist in seiner Freizeit ebenfalls Jäger. Nach dem Ball sollen die verhinderten Weihnachtsbäume geschreddert und im Hotel-Garten verwendet werden.
Für den Ball hat Wendt die Band "Dreamboat" für den großen Saal im Hotel gebucht. Dazu kommt DJ Frank für die Disco. Aber beim Jägerball soll auch geschossen werden - für einen guten Zweck. Auf einem Laser-Schießstand können die Gäste auf Wildschweine anlegen, die virtuell unterwegs sind.
Zehn Schuss kosten zehn Euro. Der Erlös soll dabei an das Hospiz Langenbek gehen. "Wir haben uns dafür entschieden zum zweiten Mal hintereinander für die Einrichtung zu spenden, weil die für uns wichtige Einrichtung so stark angegriffen wurde", sagt Wendt. Das Laser-Schießen ist dabei nicht zu unterschätzen. Zuletzt brachte es 1500 Euro für das Hospiz ein. Für den Abend werden rund 400 Gäste erwartet.
Der Eintritt für den Jägerball wird 40 Euro kosten. Pirschkarten ohne Sitzplatz sind dabei für die Hälfte zu haben. Verkauft wird bei Blumen Eicks in Harburg sowie über das Internet unter www.jaeger-harburg. de.
Das Hotelfoyer soll für den Abend ein Diorama zieren, in dem zwischen Moos und Laub auch ausgestopfte Tiere den Besuchern entgegen schauen. Die Bäume werden so angeordnet, dass sich Tänzer und Gäste wie auf einer lauschigen Lichtung fühlen sollen. Fast wie im richtigen Wald. Eine Atmosphäre, die sonst allein den Jägern in der Natur vorbehalten bleibt.



vom 08.02.2010

Platzhirsche im Jagdschloss Lindtner

Jägerball Mehr als 500 Gäste beim großen Fest in allen Räumen des Heimfelder Hotels

Von Wolfgang Gnädig

Heimfeld. Erfried Böttcher, der Erste Vorsitzende des Bezirks Harburg im Landesjagdverband Hamburg und Gastgeber des 63. Harburger Jägerballs im Heimfelder Hotel Lindtner, strahlte mit seinen Gästen um die Wette: "Ich begrüße ganz herzlich alle Platzhirsche im Jagdschloss Lindtner." Die gute Laune übertrug sich schnell auf die mehr als 500 Ballbesucher im großen Festsaal, im Hotel-Foyer und im neuen Flügelsaal.
Die Liste der Ehrengäste war lang. Zu ihnen gehört Michael Hagedorn, der Präsident der Bezirksversammlung Harburg, Bezirksamtsleiter Torsten Meinberg, die Harburger Kreischefs von CDU und SPD, Ralf-Dieter Fischer und Frank Richter, die Bürgerschaftsabgeordneten Wolfgang Müller-Kallweit und Lydia Fischer, Vize-Landrat Heiner Schönecke, Jochen Winand vom Wirtschaftsverein für den Hamburger Süden, Manfred F. Völkel von der Marinekameradschaft Harburg, und die neuen Sponsoren Christina und Matthias Süchting aus Neu Wulmstorf. Die Harburger Schützengilde war durch ihren König Norbert Buchholz und den Zweiten Patron Karl-Heinz Böttcher vertreten. Besonders herzlich begrüßte Erfried Böttcher außerdem seinen langjährigen Vorgänger Günter Heitmann, den er als "Mister Jägerball" bezeichnete, HAN-Chefredakteur Thomas Oldach und Heike Heins aus Sprötze, die die meisten Texte für "Natur&Co.", das Grüne Journal der HAN, geschrieben hatte.
Den ersten Beifall heimsten die Musiker des Bläser-Korps ein. Sie gehören den Jagdhorn-Bläsergruppen aus Harburg, Finkenwerder und Neuland an. Dirigiert wurden sie von Klaus Martins.
Gelobt von den Ballgästen wurden auch die Musiker des "Party Symphonie Orchestras", die abwechselnd mit flotten und langsameren Titeln dafür sorgten, dass die Tanzfläche stets gefüllt war.
Sehr wohl beim Jägerball fühlten sich auch Manfred F. Völkel und seine Frau Helga: Ich war zum ersten, aber sicher nicht zum letzten Mal beim Jägerball", sagten die Völkels, die im Kürze ihre goldene Hochzeit feiern. Beifall erhielt die Abba-Formation der Tanzschule Hädrich für ihre flotten Darbietungen.Beifall erhielt die Abba-Formation der Tanzschule Hädrich für ihre flotten Darbietungen."

05.02.2007

Justizsenator bewies gutes Auge

Jägerball: Mehr als 700 Gäste tanzten vor rustikaler Dekoration

Bäume, ausgestopfte Tiere und Vogelstimmen aus dem Lautsprecher: Einmal im Jahr feiern Harburgs Jäger und machen das Hotel Lindtner zum Wald.

Von Andreas Krüger

Harburg. Zum gesellschaftlichen Höhepunkt des Jahres hatten die Jäger am Sonnabend ins Hotel Lindtner nach Heimfeld eingeladen. Wie immer war zuvor in tagelanger Arbeit das gesamte Erdgeschoss rustikal dekoriert worden. Zahlreiche freiwillige Helfer brachten Bäume, ausgestopfte Tiere und eine ausgefeilte Technik, die für echten Wald-Sound sorgt, in Position.
Highlight war diesmal ein ausgestopfter Bär, der sich am Eingang mächtig vor den Gästen erhob. Es war nicht - das versicherte Gastgeber Günter Heitmann - Bruno der Problembär, der im vergangenen Jahr durch Bayern gestreift war. Damit entkräftete er Mutmaßungen vieler Gäste. Die wiederum streiften bis in den frühen Morgen durchs Holz, wie der Jäger sagt, tanzten quasi im Wald auf zwei Lichtungen zur Musik der Live-Bands und ließen so richtig Stimmung aufkommen.
Justizsenator Carsten Lüdemann zeigte an der Computer-Schießanlage, dass er ein scharfes Auge hat und schnell reagieren kann. CDU-Kreischef Ralf-Dieter Fischer verzichtete klugerweise bei den Jägern auf die Vorführung seiner Schießkünste, nachdem er gerade erst auf dem Winterball der Schützengilde beim Torwand- und Armbrustschießen eine nicht zu überbietende Trefferquote hingelegt hatte, die alle Konkurrenten blass aussehen ließ. Das wollte er den Jägern nicht antun. Insgesamt konnte Gastgeber Günter Heitmann auch diesmal wieder mehr als 700 bestens gelaunte Gäste zu seinem Ball begrüßen, darunter den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Harburg-Buxtehude, Heinz Lüers, der mit Gattin Inis erschien, die Bürgerschaftsabgeordneten Lydia Fischer und Harald Krüger, Mercedes Verkaufsleiter Dietmar Werner-Schwabe und Ehefrau Sabine, Gildekönig Sven Müller, Wolfgang Peters, Prokurist bei Advocard und dessen Frau Ina und den Vorsitzenden der Bezirksversammlung, Michael Hagedorn. Erst in den frühen Morgenstunden wurde schließlich zum Halali geblasen.

vom 31.10.2006

Jäger mit Familienanschluss

"Vom Golden Retriever bis zum Falken: Viele "Aha-Erlebnisse" im Fischbeker "Schafstall"

Von Astrid Külper

Fischbek. "Jagen und Naturschutz, passt das überhaupt zusammen? Auf diese spannende Frage versuchte die Jägerschaft Harburg im Naturschutz-Informationshaus "Schafstall" am Fischbeker Heideweg Antworten zu geben. Außerdem konnten sich die interessierten Besucher ein Bild machen, wie mit Jagdhunden der verschiedenen Rassen und mit Greifvögeln gearbeitet wird und warum ein Falke nur "nackte" Tauben fressen darf.
Dass nur gut ausgebildete Hunde, die eine entsprechende Eignungsprüfung abgelegt haben, mit auf die Jagd dürfen, erklärt sich aus dem gesetzlichen Auftrag, den die Jäger zu erfüllen haben und ihrem tierschutzrechtlichen ethischen Kodex. So dürfen beispielsweise Enten überhaupt nicht ohne einen Hund gejagt werden, der für die Wasserjagd ausgebildet ist: "Weil sichergestellt sein muss, dass etwa ein angeschossener Vogel nicht aufs Wasser flüchtet und dann lange leidet, weil man ihn nicht errei- chen kann", erklärt Waltraud Gercke, selbst Jägerin und Beauftrage von "Lernort Natur" der Landesjägerschaft, den staunenden großen und kleinen Besuchern.
Wer immer dachte, die goldglänzenden Golden Retriever seien gemütliche Familienhunde, die nur zum Kuscheln und Rumtoben zu gebrauchen sind, wurde hier eines Besseren belehrt: "Sie sind spezialisiert fürs Apportieren, also die Arbeit nach dem Schuss", erklärte ein Jäger. Durch das dichte Fell sind diese Hunde in der Lage, selbst im Winter Wasserarbeit zu leisten, ohne zu frieren. Da diese Rasse über wenig eigenen Willen verfüge, "tun diese Hunde alles, um ihrem Herrchen zu gefallen, das macht sie so gelehrig bei der Arbeit, aber auch sympathisch und familienfreundlich".
Familienanschluss ist auch für Jäger und Hundezüchter Johann Quast nicht nur eine Floskel: "Ein Jagdhund gehört in die Familie, nicht in einen Zwinger." Der Hintergrund dafür ist einfach: Als Rudeltier fühlt sich ein Hund nur wohl, wenn er mit seiner Familie leben darf. "Auch in der guten Stube und vor allem muss er mit Respekt behandelt werden. Ein Hund, der geschlagen wird, würde niemals Leistung bringen." Und eben diese Leistungsbereitschaft ist eine Qualität, die einen Jagdhund auszeichnet. Bei der so genannten "Meisterprüfung" muss der Hund zwei Tage lang volle Einsatzbereitschaft zeigen und wird auf Herz und Nieren geprüft: "Es muss sichergestellt sein, dass ein Jagdhund auch in der Lage ist, ein verletztes oder angefahrenes Tier aufzuspüren, damit es versorgt oder erlöst werden kann", erklärte Waltraud Gercke.
Ganz anders gestaltet sich die Arbeit mit Greifvögeln. Warum ein Falke nur "nackte" Tauben fressen darf, erläuterte Werner Grützner, der den Besuchern seine Wanderfalken "Claire" vorstellte: "Der Vogel wird nur mit gerupften Tauben gefüttert, damit er sie bei der Jagd nicht erkennen kann." Geprägt ist "Claire" ausschließlich auf Krähen, von denen sie pro Jahr rund 100 schlägt: "Das ist mein Hegeauftrag als Jäger", erklärt der Falkner. Als sogenannter Faustfalke startet "Claire" von der Hand ihres Falkners aus in einen Schwarm mit Krähen, sucht sich bei rund 200 Stundenkilometern Geschwindigkeit ihre Beute aus, schlägt sie in der Luft und darf sie dann auch fressen. "Ich muss nur noch zusehen, dass ich den Falken wieder aufnehme, bevor er mitbekommt, dass er mich gar nicht zum Leben braucht", sagte Werner Grützner."

vom 23.05.2006

Jäger gehen auf Schüler zu

Bezirksgruppe Harburg: Wald soll der Jugend nähergebracht werden

Von Lars Hansen

Marmstorf. "Die Bezirks-Jägergruppe Harburg im Landesjagdverband Hamburg organisiert 353 Jäger, die im Stadtbezirk Harburg oder in Finkenwerder gemeldet sind. Das gab Erfried Böttcher, Erster Vorsitzender, während der Jahreshauptversammlung im "Schützenhof Marmstorf" bekannt.
Da es in diesem Gebiet nur 17 Reviere gibt, jagen die meisten von ihnen zwar in anderen Bundesländern oder helfen anderen Revierpächtern bei der Erfüllung ihrer Aufgaben, aber auch die Harburger Strecke des vergangenen Jahres konnte sich sehen lassen: 13 Wildschweine, 343 Rehe, 121 Füchse, 211 Hasen und 209 Kaninchen landeten auf den Tellern und Trophäen-Regalen der Harburger Jägerschaft.
Dazu kommen noch Hunderte Tauben, Enten, Fasane, Gänse, Krähen, Elstern, Marder und einige Katzen, wie Präsidiumsmitglied Hans-Heinrich Hauschild berichtete. "Beim Wildgeflügel hat etwas Zurückhaltung geherrscht", sagte Hauschild und vermutet, daß dies an der Angst vor der Vogelgrippe läge. Diese stelle aber für die Harburger Reviere keine Gefahr dar, sagte er und forderte die Weidleute auf, sich auch den Vögeln mehr zu widmen.
Gut 120 Jäger waren erschienen, um die Berichte Hauschilds und der anderen Fachwarte zu verfolgen. Im vergangenen Jahr hat sich für die Harburger Jäger einiges getan, worüber Diskussionsbedarf herrschte: In der neuen Schießanlage in Garlstorf müsse sich erst noch einiges einspielen, die Anpassung der Trichinenprüfungen für Schwarzwild an EU-Richtlinien sorge in Hamburg für Verwirrung, und selbstverständlich wirke sich auf die Jäger auch die neue Hamburger Hundeverordnung aus: "Muß ich jetzt auch einen Chip im Ohr tragen?", lautete eine ironische Frage aus dem Publikum. Vermehrt will sich die Harburger Jägerschaft in Zukunft um die Jugend kümmern und zum Beispiel Schulklassen das Biotop Wald näherbringen. Erste Führungen sind erfolgversprechend verlaufen.
Auch der Jägerball 2006 war ein voller Erfolg. 600 Gäste tanzten bis in den Morgen. Aus dem Reinerlös wird die Arbeit der Gruppe finanziert und etwaige Überschüsse werden einem wohltätigen Zweck zur Verfügung gestellt. Aus dem Jägerball 2005 ging eine Spende an die "Harburger Tafel"."

 

 

 

vom 06.02.2006

"Ball-Vergnügen in Heimfelds Winterwald"

Von Tanja Wessendorf und Peter Noßek

Heimfeld. "Die Unsicherheit kam nach der ersten Pointe. Obwohl die ein Volltreffer war, begann die Hand von Erfried Böttcher, seit Mai 2005 neuer Erster Vorsitzender der Bezirksjägergruppe Harburg, unvermittelt zu zittern. Just beim Verlesen der Ehrengäste, geriet er mit seinen Zetteln durcheinander. Ein Alptraum für jemanden, der erstmals eine solch hochkarätige Veranstaltung wie den Harburger Jägerball, einzuleiten hat.
Wie gut, daß Böttcher gelernt hat, daß Ziel auch angesichts hoher Tiere" nie aus dem Blick zu verlieren. Aus dem Stegreif meisterte er souverän die brenzlige Situation und eröffnete feierlich das große Fest.
Rund 800 Gäste waren vor allem von der beeindruckenden Winterwald-Kulisse, die Böttcher und seine Helfer in und um den großen Ballsaal des Heimfelder Hotels Lindtner geschaffen hatten, begeistert. "Ich bin zum erstenmal hier und war gleich beim Eintreten erschlagen von der prächtigen Dekoration", sagte Melanie Schilka aus Marienthal. "So etwas habe ich noch nicht erlebt." Eine Kerbe, in die auch der Harburger Transportunternehmer Klaus Fricke schlug: "Für mich gibt's nichts attraktiveres als den Jägerball. Die Jäger geben sich sehr viel Mühe mit dem Schmücken. Das verleiht dem Ball Dynamik, und es ist nicht so steif wie auf anderen Veranstaltungen."
Den Show-Höhepunkt bildete die Sängerin Shirley Cabases aus München. Als perfektes Tina-Turner-Double sorgte sie auf dem "gewichtigsten Tisch" des Abends tanzend für Furore und verblüffte damit hautnah die Präsidenten der Hamburger Bürgerschaft und der Harburger Bezirksversammlung, Berndt Röder und Michael Hagedorn, sowie den Fraktions- und Kreischef der CDU, Ralf-Dieter Fischer.
Stark gefragt war auch der Schminck-Service der Firma "Mary Kay" im Vorraum der Damentoilette. Susanna Tummeley und Jutta Pohl "erfrischten" die Damen nach dem Tanz. Pohl: "Wir bekommen hier zwar nicht viel vom Ball mit, aber die Frauen sind sehr schick angezogen." Das sah auch der Harburger Schlachter Heino Klindworth so: "Man muß kein Waidmann sein, um hier Spaß zu haben", sagte er. "Den kann man auch als Schürzenjäger haben ..."

vom 08.02.2005

"Tanzvergnügen "im Wald"

600 Gäste genießen den 57. Jägerball im Heimfelder Hotel Lindtner

Von Wolfgang Gnädig

Heimfeld. "Dieses Vergnügen darf man nicht versäumen. Der Jägerball ist wohl das größte gesellschaftliche Ereignis in Harburg, waren sich die Eheleute Ilona und Albrecht Großer aus Marmstorf einig. Die Eltern von Tigerentenclub-Club"-Moderatorin und Schauspielerin Pamela Großer gehörten zu den fast 600 Besuchern des 57. Jägerballs im Hotel Lindtner, die sich bis in die frühen Morgenstunden hinein im Getümmel in zwei Sälen und im Foyer amüsierten.
Günter Heitmann, Erster Vorsitzender der Jäger-Bezirksgruppe Harburg in der Landesjägerschaft Hamburg, begrüßte nach seiner Genesung von seinem Herzinfarkt aus dem Herbst vergangenen Jahres auch viele Ehrengäste. Prominentester Gast war Berndt Röder (CDU), Präsident der Hamburgischen Bürgerschaft. Die Harburger Prominenz wurde angeführt vom Präsidenten der Bezirksversammlung, Michael Hagedorn (CDU), und dem amtierenden Bezirksamtsleiter Dr. Burkhardt Jaeschke. Außerdem begrüßte Heitmann Ralf-Dieter Fischer (CDU-Kreisvorsitzender), Joachim F. Weinlig-Hagenbeck (Präsident der Landesjägerschaft Hamburg), die Kreisjägermeister Hans-Heinrich Hauschild (Süder-elbe) und Helmut Heins (Sprötze), Gildekönig Ingo Volkland in Begleitung des amtierenden Deputationschefs Arthur-Rüdiger Diederichsen, Hamburgs Mercedes-Chef Walter Missing und HAN-Chefredakteur Thomas Oldach.
Zum Gelingen des Balls trugen nicht nur die wieder sehr liebevoll geschmückten Hotel-Säle bei Lindtner (Albrecht Großer: "Ich dachte, ich bin im Wald") bei, sondern auch die "Amarados-Showband" im großen Saal und die "Music-and-Fun"-Band im Hofgarten."

 

vom 07.02.2005

Tanz auf der Lichtung

Hochstände, Rehe, Bäume – wenn die Jäger im Hotel Lindtner zum Ball bitten, wird der Wald nach gestellt. Fast 1700 Arbeitsstunden investieren die Veranstalter jedes Jahr in die Dekoration. 600 begeisterte Gäste tanzten bis in den Morgen in dem einer Lichtung nachempfundenen Saal. Gastgeber Günter Heitmann, der von den bislang 58 Jägerbällen 30 persönlich organisierte, begrüßte als Gäste Bürgerschaftspräsident Berndt Röder, Mercedes-Niederlassungsleiter Walter Missing, den Bezirksversammlungsvorsitzenden Klaus Hagedorn, den Präsidenten des Landesjagdverbandes Joachim Weinlig-Hagenberck und Bezirksamtsleiter Burkhardt Jaeschke.

vom 26.11.2004

Die Spende ist gut angekommen

Harburgs Jäger unterstützen Borreliose-Bund und Kinder-Krebs-Zentrum

Von Angelika Eilers

Heimfeld. "„Uns geht es gut, deshalb wollen wir dort helfen, wo es Menschen nicht so gut geht.“ Die Mitglieder der Bezirksgruppe Harburg in der Landesjägerschaft Hamburg und viele Gäste von nah und fern hatten im Februar ihren traditionellen Jägerball gefeiert und einen beträchtlichen Überschuß erzielt. Dieser wurde nun als Spende an zwei Organisaionen verteilt.

Borreliose Bund