Jägergruppe Harburg-Stadt

Kurzer historischer Überblick zur Jägergruppe Harburg-Stadt

Eine jagdliche Organisation in Harburg gab es seit 1927. Dies war der „Jagdverein zu Harburg/Elbe“. Nach dem 2. Weltkrieg trafen sich in Harburg am Mittwoch, dem 18. Juni 1947 eine Dame und 25 Herren zu einer ersten Zusammenkunft. Dies ist die Geburtsstunde der heutigen Jägergruppe Harburg-Stadt. Seit dem 18. Januar 1954 treffen sich die Mitglieder der Jägergruppe Harburg-Stadt immer am 3. Montag im Monat, um sich fortzubilden und auch, um gesellig beisammen zu sein. Natürlich ist es so, dass die Jagdreviere im Stadtbereich fast gänzlich verloren gegangen sind, Hamburg ist schließlich gewachsen. Dafür ist es heute so, dass die „Harburger“ in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg jagen. Einige Jagdkameraden zieht es mehr oder weniger regelmäßig nach Polen, Ungarn, Finnland und/oder Schweden. Unentwegte sogar bis Namibia. So groß ist die Freude an der Jagd und Jagd ist global. Der Mitgliederbestand ist – wie überall – schwankend und das Gruppenleben wird derzeit überwiegend von etwa 20 Waidkameraden aktiv gestaltet.

1. Gruppenabendveranstaltungen:

Gruppenabende 2018 wie gehabt jeweils am 3. Montag im Monat ab 20.00 Uhr im "Landhaus Jägerhof", Ehestorfer Heuweg 12-14, 21149 Hamburg-Hausbruch; sofern nichts anderes angegeben wird, nämlich an folgenden Terminen:

Sommerpause bis September.

Unsere Obfrau für Öffentlichkeitsarbeit - Waltraud Gercke - teilt mit:

Lehrer auf vier Pfoten, was lernen wir von den Tieren?

Eine Veranstaltung für Familien mit Kindern und für Lehrer, die die Tiere als Unterrichtseinheit demnächst als tiergestützte Pädagogik einbeziehen möchten.

„In der tiergestützten Pädagogik ergänzt der Hund den Bildungsprozess und eröffnet dabei ganz neue Zugänge zu Menschen und Themen. Dieses Potential möchten wir aufgreifen und die Beziehung von Mensch und Hund in der Umweltbildungsarbeit nutzen. Aktuelle wissenschaftliche Hintergründe, die Anforderungen des Tierschutzes und der Pädagogik sind gewichtige Module. Diese Veranstaltung will Methoden und Einsatzmöglichkeiten erörtern, die die didaktische Arbeit unterstützen." Sagt Herr Theodor Schmidtkunz, der Seminarleiter.

Hunde, Kaninchen, Meerschweinchen u.a. Tiere sind kein „Kuschelspielzeug“. Jedes Tier hat eigene Bedürfnisse und Verhaltensweisen, die wir beachten müssen, damit das Zusammenleben funktioniert. Unsere Vierbeiner freuen sich über unsere Gesellschaft und sie mögen es, wenn wir mit ihnen arbeiten und uns bemühen, ihnen mit sehr viel Geduld gutes Benehmen und vielleicht auch kleine Kunststückchen beizubringen. An diesem Tag möchten wir Ihnen ein paar Tipps geben, die Ihnen helfen sollen, Ihre Tiere zu verstehen. Es liegt eine große Verantwortung auf uns, unseren Tieren je nach ihrer Art gerecht zu werden.

Waltraud Gercke, Jägerschaft Harburg

Ludmila Wieczorek, Loki Schmidt Stiftung, Theodor Schmidtkunz

Datum: 16. September 15:00 Uhr

Treffpunkt: Infohaus Fischbek, Fischbeker Heideweg 43a, 21149 Hamburg

Dauer: 2 Stunden

Kosten: 5 €, Kinder kostenfrei

Anmeldung: bis zum 14.09.2018

Infohaus Fischbek, Telefon 040/73677230

fischbek@loki-schmidt-stiftung.de 

Vorschau Termine

Die naturkundliche Ausfahrt am 02. Juni führte uns nach Cuxhaven/Altenwalde. Dort erwartete uns der "Bundesförster" Henning Wehebrink. Er gab zunächst einen historischen Überblick über die Entstehung und Entwicklung des Gebietes (Wernerwald!) sowie die Nutzung durch die Bundeswehr. Auch ging er auf Besonderheiten der Jagdausübung und die heutige touristische Nutzung ein. Sodann brachen wir zu einem etwa dreieinhalbstündigen Rundgang durch das Wald- und Offenlandgelände auf. In Verlauf der Exkursion bekamen wir auch große Teile der Heckrinderherde und einige Konikpferde in Anblick. Ausführliche Informationen zur Umorganisation innerhalb der Bundesbehörde, zu Standortfragen, zur Bewirtschaftung pp. gaben uns interessante Einblicke. Einen ganz herzlichen Dank für die Zeit und die Mühen im Namne der Teilnehmer an Herrn Wehebrink und unseren Gruppenleiter Michael Zahlmann für die Vorbereitung und Durchführung. Im Anschluss ging es in das neueröffnete Restaurant/Café Schwein - Zum Alten Torhaus, Lüdingworther Strasse 135, 27478 Cuxhaven. Dort empfing uns der Wirt persönlich und gab einige Erläuterungen zu dem 1785/6 erbauten Gebäude und seiner historischen Bedeutung und Nutzung. Ein vorzügliches und reichliches Spargelbuffett (Suppe, Spargel satt, 2 Sorten Fleisch, 2 Sorten Fisch, 2 Sorten Kartoffel und Salat sowie ein üppiger Nachtisch zu einen ausgesprochen günstigen Preis) begeisterte die Teinehmer.

 

2. Flintenschießtraining in Ardestorf

Vorschau auf 2018:

Es stehen noch folgende Termine an: 22. September, 17. November und 15.12. ("Nikolaus-Schiessen", jeder soll einen Preis bekommen). Neu ist, dass nunmehr immer bereits Schiessbeginn ab 09.00 Uhr sein soll.

Kurzwaffentraining erst wieder ab März. ACHTUNG! Auch hier neue Regelung: ab 21. März findet das Schiesstraining immer am dritten Mittwoch im Monat ab 18.00 Uhr auf dem Schiessstand Freudenthalsweg statt, um Terminkollisionen mit den Gruppen-/Hegeringabenden zu vermeiden.

 

 

Übung macht den Meister

von: Forstmeister Walter Hulverscheidt

aus: Der lachende Lehrprinz, S. 74

 

Den ersten Fehlschuß fand ich selbst verzeihlich.

Zwar kam die Sau nicht so besonders eilig.

Nur, als ich nach der rechten Seite sah,

Da war sie auf der linken plötzlich da.

 

Der zweite Fehlschuß kann mich nicht verdrießen.

Ich musste nämlich durch die Zweige schießen.

Na ja und so – da möchte’ ich beinah’ sagen,

Wahrscheinlich hat sich das Geschoß verschlagen.

 

Der Dritte Fehlschuß – nun, genau genommen.

Da war ich eigentlich gut abgekommen.

Zwar freilich – wenn man so auf Luke schießen muß,

Es war auch so kein leichter Schuß.

 

Der vierte Fehlschuß – nun da sag ich ganz ehrlich.

Der ist mir selber unerklärlich.

Vielleicht hat sich das Zielfernrohr verschoben,

Das muß ich nächstens auf dem Stand erproben.

 

Die fünfte Kugel – sauber mitgeschwungen.

Ist mir natürlich tadellos gelungen.

Weil – wie auch sonst – besonders auf der Jagd,

Die Übung erst den wahren Meister macht.

 

FAZIT: Auf nach Garlstorf bzw. Ardestorf und üben, üben, üben

Bearbeitungsstand: 22. Juli 2018/may.